Verschiedene Zeitschriften und Flyer liegen auf einer Bank.

Presse-
mitteilungen /

Pressemitteilungen /

Zentren für Psychiatrie beteiligen sich am digitalen Patientenprotal curamenta /

Drei Männer in Anzügen und eine blonde Frau mit hellgrünem Jacket stehen nebeneinander.

Michael Eichhorst (Geschäftsführer der ZfP Portal gGmbH), Reinhard Belling (Vorsitzender der Vitos Konzerngeschäftsführung), GDG-Geschäftsführerin Laura Kuhlmann und Thomas Brobeil (Geschäftsführer des Vinzenz von Paul Hospitals in Rottweil) wollen gemeinsam mit der Plattform Curamenta die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben.

Um der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen gerecht zu werden und ein Online-Patientenportal auf den Weg zu bringen, haben sich die Zentren für Psychiatrie der Gemeinnützigen Gesellschaft für digitale Gesundheit angeschlossen. 

Die Gesundheitsversorgung wird digitaler. Um diese Entwicklung federführend zu gestalten, wurde die ZfP-Gruppe mit der eigens hierfür gegründete ZfP Portal gGmbH neuer Gesellschafter der Gemeinnützigen Gesellschaft für digitale Gesundheit (GDG). Damit wurden die Voraussetzungen für die Beteiligung am digitalen Patientenportals Curamenta (www.curamenta.de) geschaffen. Als weiterer Gesellschafter kam die Vinzenz von Paul Hospital gGmbH hinzu. 

Eine eigene digitale Plattform, die den Anforderungen psychosozialer und psychiatrischer Einrichtungen gerecht wird: Das wünschten sich die Vitos gGmbH, die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo), die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) sowie das Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie AdöR und gründeten die GDG. Gemeinsam haben Sie Curamenta entwickelt. Die Plattform wird bereits in einigen Einrichtungen der Träger pilotiert. Die neuen Gesellschafter erweitern den Trägerkreis und bringen zusätzliche Expertise und Ressourcen mit, um eine digital gestützte Gesundheitsversorgung in der Psychiatrie umzusetzen.

Michael Eichhorst, Geschäftsführer der ZfP Portal gGmbH betont: „Wir als Zentren für Psychiatrien und größter Anbieter psychiatrischer Gesundheitsdienstleistungen in Baden-Württemberg freuen uns, Teil dieses einzigartigen Digitalisierungsnetzwerkes zu werden. Mit Hilfe der Curamenta-Plattform werden wir zukünftig unsere Patient:innen digital erreichen und damit am individuellen Bedarf orientiert kompetent und ortsunabhängig begleiten können“. 

„Auch wir sehen Curamenta als effiziente und zukunftsweisende Ergänzung unserer vielfältigen Behandlungsangebote“ erklärt Thomas Brobeil, Geschäftsführer des Vinzenz von Paul Hospitals in Rottweil. „Die digitale Plattform bietet zahlreiche Chancen, gerade in Bezug auf Kommunikation und Informationsaustausch.“ Patientinnen und Patienten können von zuhause aus auf professionelle Hilfe zugreifen, was gerade auch für Menschen in ländlichen Gebieten oder mit eingeschränkter Mobilität vorteilhaft sei. Einen weiteren Vorteil sieht er darin, dass die Mitarbeitenden von Routineaufgaben entlastet werden und die wertvolle Zeit wiederum für die persönliche Behandlung genutzt werden könne. 

„Der Beitritt der ZfP-Gruppe sowie der Vinzenz von Paul Hospital gGmbH stärkt unsere Plattform Curamenta und die Gesellschaft selbst. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“, erklärt Larua Kuhlmann, Geschäftsführerin der GDG. Um innovative und patientenzentrierte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, brauche es solche Zusammenschlüsse. Durch die gebündelten Kräfte der GDG-Gesellschafter werde die digitale Transformation in der Psychiatrie und Psychosozialversorgung weiter vorangetrieben, was letztlich den Patientinnen, Patienten, Klientinnen und Klienten zugutekommt. 

Curamenta

Die öffentlich zugängliche Seite www.curamenta.de bietet bundesweit eine zentrale Anlaufstelle mit allgemeinen Informationen zu psychischen Erkrankungen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, Selbsttests zur Einschätzung des eigenen Gesundheitszustands und Inhalten zur Selbsthilfe für Betroffene und Angehörige. Nach einer einfachen Registrierung ist der anonyme uns sichere Austausch in Foren möglich. Im Behandlungskontext gelangen Patientinnen und Patienten in ihren individuell gestaltbaren Therapiebereich. Funktionen wie Nachrichtenaustausch mit dem Behandlungsteam, Terminverwaltung, Dokumentenverwaltung und das Führen von Tagebüchern unterstützen die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen Behandelnden und Betroffenen. 




Unsere Publikationen /